(Editions Billaudot, score in sale, ref.GB6986 [about 13€])
Conseils d'interprétation et erratum / advices for interpretation and erratum / Interpretationshilfe und Erratum
Harp: Iris Torossian. Recorded on Sept. 23, 1999, at Paris Conservatoire National Supérieur de Musique. Sound engineer : Cécile Lenoir. (8'24'' - 7,6 Mb)
Création française: Virginie TARRETE, 28 avril 1998, concert de l'Ensemble Itinéraire, Cité des Arts, Paris; Création suisse : Johanna BAER, 27 mars 1998, Cathédrale de Schaffausen; Création allemande : Katherina Handstedt, 24 jan. 02, Festival Ultraschall, SFB, Berlin.
dédié à Iris Torossian et Jean-Claude Risset
![]()
Notes de programme en français
Même la forme de la pièce est ici liée à la technique utilisée. La pièce est en effet, pour simplifier, un lent glissando sans fin (superposé à une forme ternaire) : lorsque le nuage pointilliste de notes atteint l'extrême grave de l'instrument, il se transforme naturellement en un rythme répété de notes aiguës, la boucle étant ainsi bouclée.
Bien-entendu(es), ces recettes de cuisine ont pour but de m'ouvrir de nouveaux univers sonores et non de valider telle ou telle théorie. L'explication ci-dessus est une piste parmi d'autres. En voici une autre :
Extrait de « l'adolescente » de F.Ponge (Pièces, 1962)
Das 1996 entstandene Werk repräsentiert eine neue Stufe, eine "Stunde Null" meines Schreibens. Im Zusammenhang mit der Suche nach den Mechanismen von Spannung und Entspannung entwickelte ich aus einer vielleicht etwas naiven Grundform eine Technik, die alle klingenden Parameter erfasst. Inmitten eines bewegungslosen Gewimmels von Noten ruft eine leichte Änderung der Tonhöhe einiger Noten in ähnlichen Ausmaß eine Änderung des Tempos hervor. Keine dieser Änderungen wird als solche wahrgenommen, stattdessen glaubt man eine "musikalische Biegung" zu hören.
Die Form des Stückes selbst ist hier gebunden an die verwendete Technik. Etwas vereinfacht gesagt, ist das Stück ein endloses langsames Glissando, aufgesetzt auf eine dreiteilige Form. Wenn die pointillistische Wolke von Noten den tiefsten Punkt des Instruments erreicht, verwandelt sie sich auf natürliche Weise in einem repetierten Rhythmus hoher Noten. Auf diese Weise wird die Schleife geschlossen.
Wohlbemerkt, diese Verfahrensweisen dienten mir dazu, mich für neue Klangwelten zu Öffnen und nicht um diese oder jene Theorie zu beweisen. Diese Erläuterungen sind nur eine Spur unter vielen. Deshalb hier noch eine zweite :
tiefer, am Geschmack und der Saftigkeit des selben.
Ausschnitt aus « l'adolescente » von F.Ponge (Pièces, 1962)